Vorauszahlung

Vorauszahlungen

Vorauszahlungen in Form von Akontozahlungen erleichtern die Begleichung der Steuerforderungen und vermeiden die Anrechnung eines Belastungszinses. Akontozahlungen werden frühestens ab Beginn der Steuerperiode verzinst. Bestellungen für Einzahlungsscheine können aus technischen Gründen frühestens ab 14. Januar der entsprechenden Steuerperiode erfasst und bearbeitet werden. Die Verzinsung von Vorauszahlungen ist nicht auf einen bestimmten Betrag beschränkt. Der Vergütungszins auf Vorauszahlungen ist zudem steuerfrei.

Es wird empfohlen, eine Vorauszahlung in der Höhe der geschätzten Steuerschuld zu leisten. Diese können Sie aufgrund der untenstehenden Tarifinformationen oder des Steuerrechners berechnen. Guthaben aus der Verrechnungssteuer und allfällige Überschüsse aus der Vorperiode vermindern den fällig werdenden Steuerbetrag. In Bettingen oder Riehen wohnhafte Personen bezahlen 50% der kantonalen Einkommens- und Vermögenssteuern und entrichten dafür zusätzlich Gemeindesteuern.

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Akontozahlungen für die kantonalen Steuern 2016 für natürliche Personen 

Akontozahlungen für die kantonalen Steuern 2016 für juristische Personen

Tarife für die Einkommenssteuer und die Vermögenssteuer
 

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Steueranrechnungen

Die Verrechnungssteuer und der zusätzliche Steuerrückbehalt USA werden als Vorauszahlungen auf den Beginn des Kalenderjahres, in welchem die kantonalen Einkommens- und Vermögenssteuern fällig werden, angerechnet, vorausgesetzt die steuerpflichtige Person hat im Verlaufe dieses Jahres mittels einer vollständig ausgefüllten Steuererklärung Antrag auf Rückerstattung gestellt. Ansonsten erfolgt die Anrechnung auf den Zeitpunkt der Abgabe der Steuererklärung. Die Verzinsung der Anrechnung der Verrechnungssteuer und des zusätzlichen Steuerrückbehaltes USA richtet sich nach den Regeln über den Zinsausgleich.

Die pauschale Steueranrechnung wird auf den Zeitpunkt der Fälligkeit der kantonalen Einkommens- und Vermögenssteuern angerechnet.

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Zahlungsüberschüsse

Überschüsse aus Vorauszahlungen werden automatisch unter Verzinsung ab 1. Juni der auf die Steuer der nächsten Steuerperiode übertragen. Sie müssen in diesem Fall nichts unternehmen. Sind die Zahlungen, die zum Überschuss führten, erst später geleistet worden, erfolgt die Verzinsung an dem letzten Zahlungsdatum. Die Überschüsse können auch mit dem der Veranlagung beigelegten Antrag um Rückerstattung ausgezahlt werden.

Das Guthaben der Ehefrau oder des einen Partners oder Partnerin bei eingetragener Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare wird nicht automatisch auf das gemeinsame Steuerkonto umgebucht. Auch Guthaben aus Grundstückgewinn- oder Schenkungssteuern werden nur auf Antrag mit anderen Steuerforderungen verrechnet bzw. auf andere Steuerarten umgebucht. Ebenfalls erfolgen Verrechnungen oder Umbuchungen von Zahlungsüberschüssen von den kantonalen Steuern auf die direkte Bundessteuer und umgekehrt grundsätzlich nur auf Antrag. In diesen Fällen müssen Sie jeweils einen Antrag an die Steuerverwaltung stellen. Als Valuta gilt der Eingang des Antrages bei der Steuerverwaltung.

Die Verzinsung von Zahlungsüberschüssen richtet sich nach den Regeln über den Zinsausgleich.

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Rückerstattungen

Die Rückerstattung von zu viel bezahlten Steuern kann bei einem Betrag von über CHF 100.- mit dem der Veranlagungsverfügung beiliegenden Formular beantragt werden. Beträge unter CHF 100.- werden der nächsten Steuerperiode gutgeschrieben, statt zurückerstattet, ausgenommen bei Beendigung der Steuerpflicht.

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